Crew rügt öffentliche Falschaussagen

In ihrer Sitzung am 4. Oktober 2014 hat die Crewversammlung das Verhalten der Angehörigen der Fraktion, Martin Delius, Oliver Höfinghoff Alexander Morlang, Christopher Lauer, Simon Weiß und weiteren, auf öffentlichen Kanälen gerügt.

Die Rüge bezieht sich dabei explizit auf verschiedene Aussagen der Abgeordneten auf Twitter im Zeitraum zwischen dem 18.09.2011 und dem 03.10.2014. Dort getroffene Aussagen über die Piratenpartei, ihre Mitglieder und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unwahr und waren sowohl für die Piraten als auch die im Einzelnen angesprochenen Personen beleidigend und herabwürdigend.

Die Crewversammlung distanziert sich von den Äußerungen und stellt klar, dass sie jeder Grundlage entbehren und darüber hinaus teilweise grundlegende Menschenrechte untergraben. Die Crew vertritt die Interessen aller Mitglieder der Crew und ihrer Gäste und schützt sie vor Angriffen von außen und Anfeindungen in der Öffentlichkeit.

Vor diesem Hintergrund sind die Äußerung der oben genannten Abgeordneten besonders schwere Verfehlungen. Die Crewversammlung fordert deshalb die genannten Fraktionsmitglieder auf, sich bis zum 13. Oktober 2014 bei allen Betroffenen öffentlich und in Textform zu entschuldigen.

Siehe auch: https://www.piratenfraktion-berlin.de/2014/10/08/fraktion-ruegt-oeffentliche-falschaussagen/


Kommentare

5 Kommentare zu Crew rügt öffentliche Falschaussagen

  1. AliCologne schrieb am

    Das müssen diese besseren Menschenfreunde sein von denen man immer erzählt. Selten soviel Abschaum konzentriert auf Twitter erlebt.. Gut das ich da raus bin, diese Partei zerstört Menschen, durch zulassen.

  2. Elmo schrieb am

    Wenn man die Tweets und auch diverse andere Kommentare und Beiträge verschiedener öffentlicher Protagonisten (parteiin- wie -extern) so liest, eigentlich egal von wem, so ist das ja schlimmer als im Kindergarten!
    Und Ihr wollt vertrauensvolle, glaubwürdige und verantwortungsvolle Politik machen??

    Werdet doch erst einmal erwachsen und lernt Euch vernünftig zu verhalten und zu artikulieren, bevor Ihr auch nur für irgendetwas eine Verantwortung übernehmen wollt + könnt!!

    Im übrigen, wenn man mit einem anderen Menschen aus persönlichen Befindlichkeiten und Meinungsverschiedenheiten heraus nicht zusammen in einer Gruppierung und/oder Partei sein kann oder will, so steht es doch jedem frei, die selbige selbst jederzeit zu verlassen.
    Was & wo ist also das Problem?
    Feigheit vor der eigenen Verantwortung und Courage? Mangelndes Selbstwertgefühl und Minderwertigkeitskomplexe? Vermeintliche Wichtig- und Unersetzbarkeit, sowie Macht-, Geld-, und Einflussgeilheit?

    Willkommen in der rückwärtsgewandten analogen Realpolitik 0.0 der Bananenrepublik Deutschland.

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