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Von der Fähigkeit nicht kritikfähig zu sein

Von der Fähigkeit nicht kritikfähig zu sein

By am 22 Apr 2013 in Blog | 8 Kommentare

Schere nicht alle Schafe über einen Kamm hieß es schon im 16 Jahrhundert und auch heute noch gilt diese alte Binsenweisheit…heute sogar wahrscheinlich mehr denn je, besonders bei Betrachtung des enfant terrible der deutschen Parteienszene, den Piraten.

Von (mitunter häufig bestätigten) Klischees wie dem langzeitstudentischen HARTZ IV Bezieher mit alternativ polyamorer Lebensweise, veganen Essensgepflogenheiten und eigenwilligem Haardesign, bis zum Anzug tragenden, Freizeitbiker mit Hang zum Grünsein tummeln sich hier Protagonisten jeglicher coleur…und genau DA liegt der Hase im Pfeffer!

Eine Partei steht meiner Ansicht nach für die Umsetzung gemeinsamer Ziele, die man vom potentiellen Wähler, möglichst mit der Abgabe dessen Stimme bei einer der unzähligen Wahlmöglichkeiten honoriert bekommen möchte. Das war seit je her so und genau wie der oben genannte Schlaukalauer-Spruch hat sich daran bis heute eigentlich nichts geändert. So sollte man zumindest doch meinen, erscheint dieses Konstrukt, ungeachtet der verschiedenen Haltungen der einzelnen Parteien, doch durchweg stringent und durchaus logisch.

Befindet sich eine Partei einmal an einem politisch internen Scheideweg, dann wird demokratisch abgestimmt. Man munkelt, dass diese Methode dafür sorgt, dass die Basis einer jeden Partei hierdurch bei der Stange gehalten wird und bereit ist das Konzept mitzutragen und nach außen zu verkaufen, dient es doch schließlich dem Erhaschen der eingangs erwähnten Wählerstimme.

Nun mag man (und natürlich im Zuge emanzipatorischer Gleichberechtigung natürlich auch Frau) über die verschiedenen Partei- & Wahlprogramme sicherlich geteilter Ansicht sein. Sicher ist jedoch, dass in den „alt eingesessenen“ Parteien ein großer Konsens und ein grundlegendes Maß an Kompromissbereitschaft bestehen. Wer gegen Punkt a ist, welcher aber trotzdem mehrheitlich angenommen wird, der ist vielleicht für Punkt b, der wiederum auf die Agenda kommt, den andere vielleicht nicht ganz so toll gefunden haben. Kurzum, für jeden ist ein Häppchen dabei und wer am Hungertuch nagen muss, dem sei die Überlegung, ob er sich noch in der, für ihn/sie richtigen Partei befindet wärmstens ans Herz gelegt.

Jede Partei hat eine Grundsatzung in der und das wird den Leser nun sicher nicht überraschen, grundsätzliches zur Partei festgelegt und definiert ist. Auch dies klappt erfahrungsgemäß meist ohne größere Probleme, genau wie das sachliche Diskutieren auch persönlicher Ebene mit Mitgliedern verschiedener Parteien, was uns nun zu „Pudel´s Kern“ bringt.

Sie sind „gekommen um zu bleiben“, fordern „klarmachen zum Ändern“ und tja, was soll man sagen, sie waren halt auf einmal da. Ein kleiner,  chaotisch-nerdiger Haufen junger Enthusiasten, der gerne im  gleichen Atemzug mit dem Anonymous-Kollektiv und der Occupy-Bewegung genannt wurde. Durchaus sympathisch, progressiv, herzhaft, frisch und unkonventionell. Kurzum frischer Wind in den Segeln der Politbarkasse. Die Mitgliederzahl stieg rasch und rasant an und von heute auf morgen konnte und wollte jeder ein Stück weit seine Politik machen, sich einbringen und dies umsetzen.

Das war 2006/2007, die Gründer- und *pardon* Goldgräberzeit der „NewPoliticalEconomy“

Aus den tappsigen Polit-Welpen sind mittlerweile ausgewachsene „Streuner“ geworden und angesichts der jüngsten Ereignisse, rund um personelle Querelen, politischen Feindschaften und internen Seilschaften, drängt sich doch schon eher der Vergleich zu einem Wolfsrudel auf.

Wer da am lautesten heult und beißt, der hat gute Chancen darauf das Alphatier zu werden. Im Dunstkreis der Heuler befinden sich auch immer ein paar Betatiere. Zusammen bildet man ein Rudel im Rudel.

Nun weiß man ja bekanntlich von Wölfen, dass diese mitunter zwar anmutig sein mögen aber dennoch immer wilde Tiere sein werden, weshalb es äußerst schwer ist, sie zu domestizieren, oder mit anderen Worten sozial verträglich zu machen. Harte Worte, zugegeben, aber wer sich von biologisch-evolutionären Tatsachen, wie gerade beschrieben gleich gekränkt fühlt, der sollte hier jetzt besser aufhören zu lesen, denn ich bin noch nicht fertig!

Nun heißt es aufpassen, denn jetzt wird es sehr bildlich, wenngleich auch anschaulich. Schließen wir den Kreis zum ersten, einleitenden Zitat.

In diesem Fall möchte ich die Schafe analog zu den potentiellen Wählern sehen. Sie sind da und sie sind Beute. Während nun ein Rudel SPD-Kangale, CDU-Shepherds oder FDP-Collies drauf bedacht sind, einen möglichst großen Teil der Wählerschafe zusammen zu treiben und in die designierte Richtung zu führen, stürzt sich das unbeholfene Piraten-Wolfsrudel mit sämtlicher aggressiver Brutalität einfach auf die Herde und reißt. Vergessen ist die wesentlich schmackhaftere Belohnung nach Erfüllung der Aufgabe, nein, sie reißen alles und jeden, auch die eigenen, gemäßigten Rudelgenossen, die mahnend beistehen.

Was soll das jetzt? Nun ganz simpel: Wer sich schon einmal die sprichwörtliche Mühe gemacht hat mit einem (genderneutralformuliert, weil wichtig für einige in diesen Kreisen) Mitglied der Piraten über das Programm, Parteithemen, Ansichten oder potentielle Fallstricke darin zu diskutieren, wird sehr schnell feststellen, dass mit den Meisten (ausdrücklich NICHT ALLEN!) kein andauerndes sachliches Gespräch hierzu stattfinden kann.

Wenn die Argumentation zu dünn wird, oder die Argumente gar gänzlich ausgehen, dann fühlt sich ein Wolf in die Ecke gedrängt und geht zum Angriff über, was meist sowohl im Tierreich, als auch wieder analog hierzu im humanitären Umfeld unschöne Folgen und Konsequenzen nach sich zieht.

Die menschlichen Bisswunden werden dabei nur „zu gern“ durch persönliche Diffamierungen und Beleidigungen zugefügt. Sehr beliebt ist hierbei auch die universell eingesetzte, vollkommen willkürliche Titulierung  von Personen mit Begriffen wie „Nazi“ oder „Maskutroll“, ohne überhaupt zu wissen, welchen kultur- oder geburtsspezifischen Hintergrund die jeweilige Person inne hat.

Sollte sich der vermeintlich drohgebärdende Gesprächspartner hiervon nicht abschrecken oder einschüchtern lassen, dann steht auch der Androhung von körperlicher Gewalt, bis hin zur, Zitat „Ausmerzung“ der jeweiligen Person nichts entgegen.

Hierbei handelt es sich um die überschriebene Fähigkeit nicht kritikfähig zu sein.

Wenn ich zum Beispiel das Vorgehen der EZB in Zypern in Puncto „Zwangsabgabe“ entschieden ablehne und nicht gut heiße, aber haargenau selbiges System hier in Deutschland fordere um eine „soziale Gerechtigkeit“ für monetär Benachteiligte zu schaffen, dann ist das für mich ein bisschen wie der Hund, *pardon* der Wolf, der versucht sich in seinen eigenen Schwanz zu beißen.

Weist man darauf hin, wird man auch gerne als Kapitalistenschwein, altbacken oder eben einfach nur wieder als *gähn* Nazi bezeichnet.

Dieses Verhalten kann nun leider (!) nicht als bedauerlicher Einzelfall gewertet werden, ganz im Gegenteil!

Die Einzelfälle sind bedauerlicher Weise zwischenzeitlich nur mehr die, bei denen man sich mit Mitgliedern der Partei sachlich, fundiert und konstruktiv austauschen, reden und auch diskutieren kann. Die Wölfe, die nicht dem Blutrausch und der AlphatierAnbetung an Heim gefallen sind. Die auch nach wie vor für sich alleine Heulen können, wodurch sie aber wieder den Unmut des restlichen Rudels auf sich ziehen und an den Rand gedrängt werden.

Die kürzlich abgehaltene PiratINNENkon zum Thema der Rolle der Frauen in der Partei, die hierbei eingetretenen Vorkommnisse und deren Nachwehen,  sind hierbei wohl nur noch ein weiterer, kleiner (Bluts)tropfen, in die nasse feuchte Erde der Walachai.

 

Von Hausverbote, über Polizeieinsätze, bis hin zur Androhung parteiinterner Repressalien war alles enthalten, was den Stoff für einen guten Thriller ausmacht… Über die Hintergründe möge sich jeder bitte selbst informieren, jedoch finde ich es merkwürdig, um nicht zu sagen schon höchst amüsant, dass ausgerechnet die Piraten, die eher als polizeikritisch gesehen werden können und mehr als einmal Deutschland mit einem totalitären Polizeistaat verglichen haben, ausgerechnet jenes Instrument der Exekutive rufen, um EINE EINZELNE Person von einer Veranstaltung entfernen zu lassen und es verbieten wollen, dass besagte Person „ausGründen“ die folgenden Gespräche mit dem Bundesvorstand/Mitgliedern des „AwarenessTeams“ mit einer Kamera aufzeichnen will. Ausgerechnet jene Partei, die sich so stark für neue Medien einsetzt, das Leistungsschutzrecht verurteilt, alles gerne immer narzisstisch zu Profilierungszwecken dokumentiert haben möchte, verbittet es sich, ohne Nennung von Gründen, dass ein Mitglied „des eigenen Rudels“ Aufnahmen anfertigt, in der ihm gegenüber geäußerte Vorwürfe festgehalten werden sollen.

Im Nachgang wird anderen, kritischen, bzw. zynischen Nachfragern und Anmerkern ein potentielles Hausverbot für die Bundesgeschäftsstelle der Partei in Aussicht gestellt, mit den Worten

„Wer die Autorität unseres BuVo untergräbt, wird die Schärfe der Verwaltung zu spüren bekommen“

ategus09042013

Wie ersichtlich ist, wurde dies nicht per internem Kommuniqué geäußert sondern offen via Twitter,  weltweit einsehbar für jedes potentielle Schaf…ich meine potentiellen Wähler.

Nun liegt es mir als NichtPirat fern mich in interne Angelegenheiten der Partei oder persönliche Befindlichkeiten einmischen zu wollen, jedoch stellt sich mir die Frage, mit welchen Methoden die „orangenen Wölfe“ wohl regieren würden, wenn sie denn an der Macht wären.

 

Alles in allem erinnert diese, für mich absolut erschreckende Entwicklung Zusehens an William Golding´s Roman „Der Herr der Fliegen“.

Auf sich allein gestellt, wollen die Jungen (sorry liebe Damen, seht Euch da jetzt mal bitte als literarisch inkludiert an, in dem Buch gibt’s nur Jungen)alles anders und so vieles besser machen als die Erwachsenen und es endet mit Gewalt, Brutalität und Mord in einer parallelen Insel-Schattengesellschaft.

 

Von den einstigen Hoffnungsträgern genannt Piraten, ist heute leider nicht mehr viel übrig. Sie haben sich letzten Endes, zumindest bisher nicht so entwickelt wie erhofft und gewünscht. Es war immer klar, dass der Wolfswelpe nie ein Schoßhund wird, aber dass er ein derart um sich beißender, kurzsichtiger Allesangreifer wird und nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheidet, ist mehr als bedauerlich und traurig.

Bleibt einzig zu hoffen, dass die wenigen (noch verbliebenen) stolzen Wölfe gegebenenfalls ein neues, eigenes Rudel gründen und die Beißmaschinen, mit sich selbst beschäftigt, zurück und hinter sich lassen.

 

Ich wünsche es Euch, aber bis das soweit ist, bin ich wohl nur ein Schaf von vielen, dass seine Stimme lieber frisst als sich Euch zu geben!

 

Mit den besten Wünschen für eine baldige Genesung

    8 Kommentare

  1. Moin.

    Dieser Artikel – nachdenklich und nicht schlecht geschrieben – setzt allerdings auf einem bekannten gesellschaftlichen Phänomen auf. Deshalb zun Nachdenken:

    Nur weil jemand laut schreit, vertritt er noch nicht alle Anderen. Wer sich an der Parteibasis der Piraten – zumindest in Schleswig-Holstein – umschaut, findet wenige Schreier, aber ganz viele vernünftige Menschen, die gemeinsam ein System verändern wollen.

    Solange diese Basis existiert, ist es mir nicht Bange um den „Herrn der Fliegen“. Es wird eine Metapher verwendet, die zwar vor einem Exrem warnt, aber de-escalation erreicht man selten durch Extremisierung.

    Abschließend der Verweis auf ein Bequemlichkeits-Phänomen: Sich aus Sekundärquellen eine vorgefärbte Meinung zu bilden…

    Ich bin Pirat, weil ich das Grundsatzprogramm gelesen habe, seine Standpunkte teile und dafür eintrete.

    OLGR

    22. April 2013

  2. pflichte ich Dir vollkommen bei und der Artikel ist auch bewußt überspitzt geschrieben…eben DAS, was der außenstehende am Ehesten mitkriegt…und das sind nun mal (leider) eben die unsäglichen Schreihälse, Lautschläger und Selbstdarsteller, die sich zum Leidwesen der engagierten Menschen profilieren wollen.

    aus militärischer Sicht vielleicht noch am ersten zu vergleichen:
    Wenn das Marine Corps irgendwo grobschlächtig mit Pauken, Trompeten, wehenden Fahnen Panzern und Haubitzen einmarschiert und ordentlich Lärm macht, dann kriegt das jeder (kopfschüttelnd) mit. Das hat eben eine gewisse Außenwirkung.
    Währendhingegen die SeALs, die mit chirurgischer Präzision und Feinarbeit zu arbeiten bevorzugen eher unentdeckt bleiben und nicht wahrgenommen werden.
    (Was bei denen allerdings auch eher erwünscht ist 🙂 )

    Ich habe mich beim Schreiben auch nicht ausschließlich und einzig auf meine Sichtweise gestützt. Bevor ich geschrieben habe, habe ich lange und intensiv mit vielen Leuten im Freundes- und Bekanntenkreis gesprochen um mich eben zu versichern, dass es nicht ein Trugschluss ist, der sich da in mir manifestiert.

    allen ist gemein, dass sie zum Großteil Digital Natives, politisch interessiert, nicht wahlverdrossen und aufgeschlossen-offen sind!
    Also das, was man wohl am Ehesten als den klassischen jungen/jung gebliebenen Wähler sehen kann.

    AltairNON

    22. April 2013

  3. Hm @Ed das Muster kennen wir doch schon von anderswo, Drohungen und Todeslisten. Das ist leider kein Einzelfall. Und das ist äusserst bedenklich.

    Der Artikel ist sehr gut geschrieben. Und er regt auch dazu an sein eigenes Verhalten zu hinterfragen.

    Und er zeigt auf dass sich die „verbleibenden Stolzen Wöfle“ dringend organisieren müssen.

    Moira Brülisauer

    23. April 2013

  4. Vor 2 Wochen hätte ich deinen Artikel als sehr weit hergeholt abgetan.
    Wir Piraten hier in Mettmann sind eine sehr homogene Gruppe. Natürlich gibt es auch im Lande NRW das eine oder andere Skandälchen und diese Beta-Kläffer, die überall ihren unqualifizierten Senf dazu geben.

    Seit etwa 2 Wochen bin ich von einem „Gate“ direkt betroffen.
    Dem Alpha-Weibchen wird eine Frage gestellt worauf ihr Alpha-Männchen bissig reagiert. Mit unglaublicher Geschwindigkeit reagiert die Kläffer-Meute und möchte diesen unverschämten Fragesteller in der Luft zerreissen.
    Die Freude am Kampf gegen diesen gemeinsamen Gegner und jeden, der sich sachlich nähert, macht die Meute blind für jegliche sachliche Auseinandersetzung.
    Was für eine Verschwedung von Ressourcen. Drei nett formulierte Sätze des Alpha-Weibchens hätten gereicht …

    Die Ziele der Piraten sind nach wie vor aktuell und wichtig. Sehr viele gute Leute setzen sich intensiv dafür ein. Was herauskommt, wenn sich die etablierten Parteien um Netzpolitik kümmern, sehen wir ständig.

    Nur müssen wir schnellstens einen Weg finden, wieder zu unserem Grundsatzprogramm zurück zu finden und egozentrischen Schreihälsen das Heft aus der Hand nehmen.

    Dasventil

    23. April 2013

  5. Och, da hätte ich auch noch was aus meiner Sammlung anzubieten. Wie wär’s damit?
    http://de.favstar.fm/users/coraxaroc/status/253993014689681409

    Immerhin entwickelt die Sache inzwischen einen gewissen Unterhaltungswert, an dem man sich schadlos halten kann – etwa, wenn man an diversen Tweets erkennen kann, wie Knie schlottern und Zähne klappern; so’n stolzer Wolf, der hat eben was 🙂

    Otla

    23. April 2013

  6. Wer Piraten waehlt, kauft die sprichwoertliche Katze im Sack. Ein politisches Ueberraschungsei, in dem, anstelle des Erwarteten ploetzlich eine Ladung sektiererischer Radikalinskis enthalten sein koennte, die man so niemals unterstützen wollte. Oder umgekehrt. Man weiss es eben nicht.

    Irgendwer

    4. Mai 2013

  7. Kann ich als Nichtpirat und digital Native so unterschreiben. Ich habe vor der Wahl viele Tage damit zugebracht mich über die Partei zu informieren unter anderem auf Twitter. Das war die Zeit wo gerade das #om13gate in vollem Gange war und ich wollte natürlich wissen worum es geht und habe zugleich das Verhalten der Piraten/Piratinnen dabei untersucht und war erschrocken, ob der Verhaltensweisen die da an den Tag gelegt wurden.

    Ich habe sie am Ende trotzdem gewählt, nicht weil ich von ihnen überzeugt war, sondern weil sie im Bundestag noch nie die Chance gehabt haben zu Beweisen was sie können. Ich habe schlichtweg gehofft, dass das [auf Twitter] eben nur Einzelfälle seien und dass es irgendwo doch Leute geben muss die halbwegs klar denken und reden können. Gebracht hat es [die Wahl] nichts, auch wenn sich hinterher alle auf die Schulter geklopft haben wie toll doch +0,2% sind.

    Eines ist jedoch sicher, wenn in 4 Jahren die ganzen Extremen, die Schreihälse, die Hetzer, die bissigen Wölfe wie du sie nennst (und ich inkludiere da explizit auch die vielen diskussionsunwilligen und wild um sich beißenden Misandristinnen, die sich gern als Feministinnen tarnen, die mir bei meinen Recherchen so unter die Augen gekommen sind) immernoch in der Partei sind wird mein Kreuz mit 100%iger Sicherheit nicht wieder bei den Piraten landen und entsprechende Aufklärungsarbeit bei weniger internetaffinen Freunden und Bekannten geleistet.

    Aron

    6. Oktober 2013

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